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Pflegewissen/Erstattungs- und Budgetleistungen

Erstattungsleistungen, oder auch Budgetleistungen, sind Leistungen, welche Pflegeversicherte mit anerkanntem Pflegegrad, zusätzlich zum Pflegegeld, bzw. den Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen können. Diese werden von zugelassenen Pflegeeinrichtungen erbracht und mit dem Versicherten abgerechnet. Die Kosten werden dem Versicherten dann von der Pflegekasse erstattet. Durch Erteilung einer Abtretungserklärung kann die Pflegeeinrichtung auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen.


Betreuungs- und Entlasstungsleistungen

Gerade die Entlastung von pflegenden Angehörigen und Pflegebedürftigen ist im Pflegealltag sehr wichtig. Hierfür stehen monatlich 125,00 € für verschiedene Leistungen zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie hier…


Verhinderungspflege (Urlaubs- und Verhinderungspflege)

Sollte die Pflegeperson die Pflege zeitweise durch Urlaub, Krankheit, Terminen o.ä. nicht übernehmen können, besteht die Möglichkeit bis zu einer Höhe von 1.612,00 € zusätzlich zum Pflegegeld, bzw. zu den Pflegesachleistungen, Pflegeleistungen eines Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen. Sollte das Budget von 1.612,00 € nicht ausreichen, kann die Hälfte des Kurzzeitpflegebudget, welches ebenfalls 1.612,00 € beträgt, für die Verhinderungspflege eingesetzt werden. Somit erhöht sich das Verhinderungspflegebudget auf bis zu 2.418,00 € im Jahr. Hierbei ist zu beachten, dass die Verhinderungspflege wie folgt in Anspruch genommen werden kann:  




Anspruchsvoraussetzung für die Verhinderungspflege ist, dass die pflegebedürftige Person seit mind. 6 Monate gepflegt wird (unabhängig ob ein Pflegegrad vorliegt) und die Pflegeperson der Pflegekasse bekannt ist. Diese sollte bei der Begutachtung durch den MDK benannt werden, bzw. schnellstmöglich der Pflegekasse gemeldet werden. Zudem muss dieses Budget jährlich bei der Pflegekasse beantragt werden.


Verhinderungspflege kann auch für den Aufenthalt in einer stationäre Einrichtungen genutzt werden. Allerdings werden nur die Kosten für Pflegeleistungen übernommen. Investitionskosten, Kosten für die Unterkunft, usw. muss die pflegebedürftige Person selber übernehmen.


Wird die Verhinderungspflege durch eine verwandte Privatperson (bis zum 2. Grad) erbracht, beträgt die Höhe des Budgets höchstens das 1,5 Fache des Pflegegeldes zzgl. nachweisbare Aufwendungen wie z.B. Fahrtkosten.



Kurzzeitpflege

Kann die Versorgung in der Häuslichkeit nicht mehr gewährleistet werden, kann vorübergehend (bis zu 4 Wochen im Jahr) die Versorgung in einer zugelassenen stationären Einrichtung über die sog. Kurzzeitpflege erfolgen. Bis zu 1.612,00 € pro Kalenderjahr der Pflegekosten werden, wie bei der Verhinderungspflege, von der Pflegekasse übernommen. Jedoch gibt es bei der Kurzzeitpflege keine Wartezeit (beachte: 6 Monate Wartezeit bei der Verhinderungspflege). Das Pflegegeld wird während der Kurzzeitpflege zur Hälfte für bis zu 4 Wochen ausgezahlt.

Sollten 4 Wochen Kurzzeitpflege nicht ausreichen, kann diese auch auf 8 Wochen verlängert werden, vorrausgesetzt, es besteht Anspruch auf Leistungen der Verhinderungspflege (beachte: 6 Monate Wartezeit bei der Verhinderungspflege).

Erstattungs- und Budgetleistungen

Formloser Antrag auf Urlaubs- und Verhindernugspflege zum Download